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Die Unbeugsamen

Montag (27.09.) 20.15h (letztmals)


Wir zeigen in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Hennef und mit dem Verein „Frauen helfen Frauen Hennef“ den Film „Die Unbeugsamen“.

"Politik“, erklärte die spätere Gesundheitsministerin Käte Strobel (SPD) im Jahr 1959, „ist eine viel zu ernste Sache, als dass man sie allein den Männern überlassen könnte.“ Doch welche Rolle haben Frauen in der Bonner Republik zwischen 1949 und 1990 tatsächlich gespielt?

Torsten ­Körner erinnert an die Widerstände, Vorurteile und Anfeindungen, die Politikerinnen wie Ingrid Matthäus-Maier, Petra Kelly oder Rita Süssmuth überwinden und ertragen mussten. Politik galt in den Fünfziger- und Sechziger­jahren als unweiblich. Als der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer 1961 nicht mehr umhin­kam, eine erste Frau in sein Kabinett zu berufen, begrüßte er die Gesundheitsministerin Elisabeth Schwarzhaupt mit den Worten: „In diesem Kreis sind auch Sie ein Herr.“ 1983 forderte die Grünen-Politikerin Waltraud Schoppe, die Vergewaltigung in der Ehe unter Strafe zu stellen – was von männlichen Abgeordneten mit Hohngelächter und ­sexistischen Sprüchen quittiert wurde.

Jüngere Zuschauerinnen werden angesichts der Archivbilder darüber staunen, welches Maß an Verachtung und Geringschätzung den Politikerinnen im Bundestag lange Zeit entgegenschlug.

„Die Unbeugsamen“ ist ein ebenso erschütterndes wie erhellendes Zeitdokument.

"Geschichtsschreibung aus weiblicher Perspektive: Dieser Film sollte Pflichtprogramm in allen Schulen sein" Cinema.de


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