< Filmstiftung NRW prämiert Kinoprogramm
25 km/h
08.12.2018

Donnerstag (13.12.) 20.15h,
Sonntag (16.12.) 17.30h,
Montag (17.12.) 20.15h,
Samstag (22.12.) 17.00h,


Lars Eidinger und Bjarne Mädel auf einer etwas ande­ren Deutschland-Tour.

Auf uralten, klapperigen Mofas machen sich zwei Brüder auf den Weg zu einer Reise, die sie einander, vor allem aber sich selbst näherbringen. Klischeehaft, aber auch klassisch ist der Ansatz von Markus Gollers sehr langsamen Road-Movie „25 km/h“, das weniger von seiner Originalität lebt, als von seiner entspannten Gangart und seinen ebenso entspannten, sympathischen Hauptdarstellern.

"Diese Ge­­schichte wurde schon oft erzählt, mit Vorliebe auch als Roadmovie. Trotzdem ist diese Variante der „Friendship!“-Macher Markus Gol­­ler (Regie) und Oliver Ziegenbalg (Buch) jede Leinwandminute wert. Die meisten Momente sind extrem lustig – manchmal albern, jedoch nie peinlich. Die familiäre Verbun­denheit der lebensnahen Haupt­figuren verleiht der Buddymovie-Story zudem eine tiefere Emotionalität. Und zwischen Sex, Drogen und Stepptanz haben selbst die erns­ten, schweren Augenblicke eine ge­­wisse Leichtigkeit. Da bekommt man direkt Lust, mit dem eige­nen Bruder auf einen Roadtrip zu gehen, um das Bonanzarad-­­Trauma aufzuarbeiten.
Sehnsuchtsvolles Roadmovie mit Tiefgang statt Flachwitz – seit „Lammbock“ war deutsches Kino nur selten so lustig."
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