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"Motherless Brooklyn" nur am 5.3.
17.02.2020

Die Detektivgeschichte lädt ein in die Unterwelt im New York der 1950er-Jahre.


Die Detektivgeschichte "Motherless Brooklyn" lädt ein in die Unterwelt im New York der 1950er-Jahre.
Ein einsamer Privatdetektiv (Edward Norton) will den Mord an seinem Freund und Mentor aufklären

New York im Jahr 1954: Der am Tourette-Syndrom leidende Privatermittler Lionel Essrog (Norton) muss mit ansehen, wie sein Mentor und guter Freund Frank Minna (Bruce Willis) erschossen wird. Von Trauer erfüllt, setzt er alles daran, den Mord aufzuklären, und stößt dank seines messerscharfen Verstands auf Indizien, die den Immobilien­unternehmer Moses Randolph (Alec Baldwin) belasten und den Detektiv in einen Sumpf aus Korruption und Gewalt ziehen. Während seiner Ermittlungen trifft Lionel auf die Protestlerin Laura Rose (Gugu Mbatha-Raw), die schon bald nicht nur sein Vertrauen, sondern auch sein Herz gewinnt.

Die literarische Vorlage spielt im New York der Neunziger­jahre. Norton verlagert die Geschichte vierzig Jahre in die Vergangenheit und zeigt eine schillernde Großstadt mit auf Hochglanz polierten Oldtimern und überraschend sauberen Straßen. Während die Kulisse und die Kostüme an vielen Stellen den Dreck der Metropole vermissen lassen, führt die Story den Zuschauer gekonnt von einem Twist zum nächsten und hält dabei immer wieder dramaturgische Über­raschungen bereit. Und dann wäre da noch der namhafte Cast, der neben einem gewohnt grandios aufspielenden Edward ­Norton auf den Punkt abliefert. Am Ende versinkt man ebenso wie Lionel in einem Strudel aus Lügen und Rätseln, sodass die 144 Minuten Laufzeit geradezu vorbeifliegen.
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Nur am Donnerstag, 5. März um 20.15h im Kur-Theater